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Berta
Floh und Frau Weiß
Floh, Frau Weiß und Berta

Kinder von Frau Weiß mit Elternteilen!

Hier die "ergreifende Geschichte" unseres Hundenachwuchses!

Zwischenzeitlich haben alle Hundchen eine gute Familie gefunden und wenn es die Zeit erlaubt, treffen wir uns zu einem schönen Spaziergang und einem Schwätzchen! Natürlich um über die Entwicklungsgeschichte der Brüder und Schwestern unserer Berta zu sprechen!

 

 

19.10.07

Wir sind jetzt neun Wochen alt!

 

Alle Hundchen, bis auf Berta, die ja bei uns bleibt, sind jetzt vergeben.

Es ist zu lustig, wie sie Jutta morgens und abends beim Wechsel vom Außengehege in die Pferdebox folgen. Ein Gewimmel und Gewusel. Man kann kaum gehen ohne eine der kleinen Fußhupen zu erwischen.

Und erziehen muss man sie auch schon. Wenn neun Hunde dieser Größenordnung einem am Hosenbein hängen, hat man keinen Spaß mehr. Aber sie lernen sehr schnell. Zweimal ein bißchen ins Genick gezwickt und geschimpft, schon haben sie begriffen. Aha, das ist kein Lappen zum spielen, sondern ein Hosenbein.

Der erste, Nero, wird schon morgen abgeholt. Witzig, er war auch der "Erstgeborene" und geht auch als Erster fort. Oh je, das fällt schwer. Ich wüßte ein paar Personen hier, die am liebsten alle behalten würden.
Jutta möchte einen Frau-Weiss-Stammtisch gründen. Einmal im Jahr könnten wir ja alle Besitzer einladen. Wir sind total gespannt, wie die einzelnen sich entwickeln. Wird es eine Frau Weiss, oder mehr ein Cisco? Erkennt man die Charktere nach ein-zwei Jahren noch wieder?

Wir werden sehen. Im Laufe der nächsten Wochen kommen alle neuen Besitzer und holen IHREN Hund ab. Das müssen wir erst einmal durchstehen. Na ja, vor allem Jutta. Sie hat die Hunde gehegt und gepflegt, erzogen und gefüttert. Zusehen, wie das Gehege immer leerer wird - das wird vor allem ihr sicher ganz schön schwerfallen.

17.09.07

Wir sind jetzt vier Wochen alt!

 

und über 3 kg schwer. Wir laufen jetzt schon herum, spielen miteinander und knurren und bellen.

Damit wir uns nicht versauen, machen wir unser Geschäft bereits in eine Ecke unserer großen Wurfkiste, die mit Holzspänen gefüllt ist. In dieser Woche werden wir nach draußen verlegt. Da haben wir einen großen Padock mit Sandboden, der uns ganz alleine gehört. Da können wir dann nach Herzenslust spielen und toben.

19.08.2007

Nun wissen wir es genau.

Unsere Frau Weiß ist ein leichtes Mädchen!

Ende Juni war sie wieder ganz schön heiß. Wie sie sich immer hinstellte, wenn Männer auf dem Hof waren. Nach vorne gebeugt, präsentierte sie ihr, zugegeben attraktives Hinterteil. Das lies die Männer natürlich nicht unbeeindruckt. Na ja, sie war der Meinung, auf ihrem eigenen Hof kann sie sich ja hinstellen wie sie will.

Es gab ihn jedenfalls - den Moment in dem wir eben nicht dabei waren und diese Gelegenheit lies ein belgischer Landadliger nicht ungenutzt.

Ein paar Wochen später noch, dachten wir Frau Weiß sei zu dick. Aber ziemlich schnell sackte der vermutete "Fettanteil" nach unten ab. Die etwas hervorstehende Wirbelsäule zeigte, dass Fett hier nicht der Grund des Umfangs war und die Zitzen schwollen zu unheimlicher Größe an.

Meine Frau sah es natürlich als Erstes. Himmel hilf, laß es eine Scheinschwangerschaft sein - dachten wir. Aber der Bauch schwoll immer weiter an. In komischer Verzweiflung sprach ich immer von den DREI unheimlich großen Welpen in diesem Bauch. Alle lachten immer nur.

Mein Sohn trötete schließlich, er wisse genau es werden Acht. "Wie kommst Du denn darauf?" wollten wir wissen. "Ei ich habe die Zitzen gezählt, ist doch klar!" Meine Frau beschrieb daraufhin wie es aussehen müsse, wenn die Natur Frau Weiß die Zitzen nach der Anzahl der Welpen im Bauch wachsen läßt. Plopp!, Plopp!, Plopp! Sehr lustig wäre das.

Schließlich fuhren wir Samstags auf eine Hochzeit in Rheinhessen. Wir waren eingeladen dort zu übernachten, damit wir auch ordentlich feiern konnten. Mara, die 19 jährige Tochter einer Freundin reiste mit Freund an, unsere Kinder zu betreuen.

Als alles verstaut war und wir losfahren wollten, sagte meine Frau noch: "Die Frau Weiß schaut so leidend, da ist was im Busch. Wir sollten vielleicht hierbleiben." Aber ich, unverbesserlicher Optimist, antwortete darauf nur, dass es ja wohl nicht eben in diesen paar Stunden unserer Abwesenheit passieren wird.

Wir fuhren also los. Während der Trauungszeremonie, stellte ich mein Handy natürlich auf leise - und vergaß es dann. Wir feierten zünftig bis 03:00 Uhr, gingen ins Bettchen und standen um 09.30 Uhr wieder auf. Ein Blick meiner Frau auf das Handy zeigte 8 Nachrichten. Oh je!

Ab 23.00 Uhr war es losgegangen. Frau Weiß lag in den Wehen. Die arme Mara rief sofort ihre Mutter an. Diese kam aus Koblenz angefahren, verbrachte unverhofft die ganze Nacht an Frau Weißen´s Bettchen und wurde so zur Hebamme für 9 kleine Hundekinder.

Ungefähr das sagten die Nachrichten auf meinem Handy aus. Der folgende Anruf bestätigte die Angelegenheit und ganz schwindlig von der Vorstellung an 9 wuselnde Knäul gingen wir zum Frühstück.

Als wir gegen Mittag zu Hause ankamen, waren wir total beeindruckt von den kräftigen Welpen und freuten uns mit der erschöpften, aber glücklichen Hebamme und Frau Weiß.

Tatsächlich kam um 13.00 Uhr noch ein Zehnter Welpe, leider tot zur Welt. Eine Röntgenaufnahme bei der Tierärztin bestätigte aber, jetzt war alles draußen. Gott sei Dank!

Jetzt wiegen wir die Racker, 5 männliche und 4 weibliche, jeden zweiten Abend. Sie sind, nach 7 Tagen, schon um die 900g schwer und nehmen bis zu 100g pro Tag zu. Wow! Frau Weiß wird mit Quark, Rinderhack und Haferflocken vollgestopft, damit sie das schafft und nicht total vom Fleisch fällt.

Mal sehen wie es jetzt weitergeht.

Frau Weiß ist übrigens eine Mischung aus einem reinrassigen Hovawart mit einer reinrassigen großen Schweizer Sennenhündin. Der belgische Landadlige war ein Malinois.

Frau Weiß ist ein selten lieber Hund, sehr anhänglich und den Menschen zugetan. Ihre Mitbewohnerin Floh, unsere Hovewarthündin, knurrt sie an und lässt sie nicht in die Nähe der Welpen, aber alle Kinder und Erwachsen, auch völlig Fremde, läßt sie stolz ihre Kinder anfassen.

Für jeden Hundeerzieher würde sie einen Musterhund abgeben. Für Frau Weiß ist die Hauptsache, dass sie geliebt wird - egal von wem.

Der belgische Landadelige ist unabhängiger und hängt vor allem und fast ausschließlich an seiner Herrin.

Eine gute Mischung zwischen beiden Charakteren würde uns persönlich am besten gefallen. Wir sind gepannt.

Wenn ihr interessiert seid, einen der Welpen zu bekommen, ruft uns nur an unter 06439 9010840. Wir werden selbst einen behalten und wollen 300 Euro haben, damit ihr später nicht sagen könnt, was nix kost´ das is´auch nix.

Über den Malinois könnt ihr auch in Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Malinois nachlesen.



O Pica Pau


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09.11.2011 23:01

Bild Bericht

Maggies erster Wanderritt, oder was ein Wanderreitpferd alles können muss. Bericht mit Bildern...